Michelles Eltern lehnen Instrumentalisierung ab

By klausklaus

Für die Eltern der ermordeten Michelle wird es nicht leicht gewesen sein, sich nun auch noch zu den jüngsten Vereinnahmungen des Todes ihrer Tochter durch die Leipziger Naziszene – zu denen auch der Onkel des Mädchens Istvan Repaczki zählt – zu äußern. Doch trotz des großen Schmerzes, den sie zur Zeit mit Sicherheit verspüren, hat ihre Anwältin Alexandra Tust einem Bericht von SpiegelOnline zufolge verlautbaren lassen, dass sich die Eltern deutlich von den Nazis und deren Instrumentalisierung des Mordes distanzieren. Der Vater solle zudem angekündigt haben, seinen Schwager Istvan Repaczki von weiteren Instrumentalisierungen abhalten zu wollen.

Bleibt zu hoffen, dass die Vorfälle der letzten Tage die Eltern nicht noch zusätzlich stark belastet haben und dass eine weitere Instrumentalisierung aus Respekt vor den Opfern – dem toten Kind und den leidenden Eltern – unterbleibt. Vielleicht verstehen das sogar Nazis.

*** Aktualisierung 28. August 10:44 Uhr ***
Hier der LVZ Artikel dazu.

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